Statistiken

Die SPD hat vor 20 Jahren eine verbindliche 40-Prozent-Quote für Frauen in den innerparteilichen Gremien eingeführt. Diese Quote ist nach wie vor umstritten, im Vergleich zeigt sich aber der Erfolg deutlich. Eine freiwillige Quotierung bleibt dagegen wirkungslos. Die folgenden Statistiken sprechen eine klare Sprache.

Die Zahlen zeigen, dass insgesamt im Bundestag und Landtag gut 30 Prozent der Abgordneten Frauen sind. In den Kommunalparlamenten fällt der Anteil geringer aus. Der Landkreis als ländlicher Raum und die Stadt Celle als kleinere Stadt repräsentieren den Durchschnitt. Dazu der Deutsche Städttag:
Heute, 90-Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts, sind Frauen mit einem durchschnittlichen Anteil von knapp 25 Prozent in den Räten der Kommunen noch immer nicht angemessen repräsentiert. Dabei sind die Anteile von Frauen in den Räten von Städten, Landkreisen und Gemeinden regional höchst unterschiedlich. Insbesondere in größeren Städten über 100.000 Einwohnern liegt der Anteil von Ratsfrauen bereits bei 37 Prozent, während in kleineren Gemeinden die Aufholjagd gerade erst beginnt.





















